Satzung des Geschichts- und Altertumsverein Hofheim

§1

Name und Sitz des Vereins

Der Verein führt den Namen „Geschichts- und Altertumsverein Hofheim am Taunus“. Sitz des Vereins ist Hofheim am Taunus.

§2

Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatkunde- und Heimatpflege sowie der Volksbildung. Dieser Satzungszweck wird insbesondere durch Vorträge, Studienfahrten, Unterstützung des Hofheimer Museums, Besuche von Museen und wissenschaftlichen Ausstellungen, Veröffentlichungen und Herausgabe von Fachliteratur und Chroniken und durch Mitarbeit bei geschichtsbezogenen Veranstaltungen gepflegt. Der Verein pflegt enge Beziehungen zu Vereinen und Institutionen der näheren Umgebung mit vergleichbarer Zielsetzung. Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.

§3

Zweckbestimmung des Vereinsvermögens bei Auflösung des Vereins

Bei einer Auflösung des Vereins soll das Vermögen im Sinne des §2 der Satzung verwendet werden, in welchem die Ziele des Vereins definiert werden. Die Institutionen Stadtmuseum, Stadtarchiv und Stadtbücherei der Stadt Hofheim am Taunus repräsentieren in jeweils unterschiedlicher Form die Zielsetzung des Vereins: die Förderung der Volksbildung durch Bewahrung und Tradierung des geschichtlichen Erbes. Diese drei Institutionen sollen daher im Falle der Auflösung des Vereins Begünstigte des Vermögens sein.

In welcher Weise die Aufteilung erfolgt und für welche konkreten Projekte die Beträge verwendet werden sollen, wird im Rahmen der Mitgliederversammlung, in der die Vereinsauflösung beschlossen wird, festgelegt. Der Vorstand verpflichtet sich, zuvor zeitnah nach Rücksprache mit Vertretern dieser Institutionen deren Bedürfnisse für die Finanzierung eines oder mehrerer Objekte oder Projekte zu erfragen. Der Vorstand behält sich vor, eine entsprechende Vorauswahl zu treffen.

§4

Das Geschäftsjahr

Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§5

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§6

Mitgliederversammlung

Eine Mitgliederversammlung findet nach Bedarf statt. Sie beschließt über die Wahl wie Abberufung von Vorstandsmitgliedern, sowie über die Auflösung des Vereins. Sie wird vom Vorstand einberufen und geleitet.

§7

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme durch den Vorstand erworben. Der Jahresbeitrag wird vom Vorstand festgelegt Die im Laufe des Jahres beitretenden Mitglieder zahlen den vollen Jahresbeitrag.

§8

Ehrenmitgliedschaft

Personen, welche sich in hervorragender Weise um den Verein verdient gemacht haben, können auf einstimmigen Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt werden. Ehrenmitgliedern stehen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder zu; sie zahlen keinen Jahresbeitrag.

§9

Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Wer den Bestrebungen und Zielen des Vereins in grober Weise zuwiderhandelt oder wer mehr als einen Jahresbeitrag schuldig bleibt, kann ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss beschließt der Vorstand. Nach beendeter Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf Rückgewähr von irgendwelchen Leistungen.

§10

Der Vorstand

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er besteht aus
dem 1. Vorsitzenden
dem 2. Vorsitzenden als dessen Vertreter
dem Schriftführer
dem Kassenwart
sowie mindestens drei Beisitzern.

Der Vorstand wird bei Bedarf (Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes oder gewünschter Änderung des Vorstandes) mit einfacher Mehrheit auf der Mitgliederversammlung, die zu diesem Zweck einzuberufen ist, gewählt. Auf Antrag ist die Wahl geheim durchzuführen.

Vorstandssitzungen werden vom ersten Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom zweiten Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Über die Verhandlungen und Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen und vom Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

§11

Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zwecke mit einer Frist von einem Monat einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur vorzeitigen Abberufung des Vorstandes oder einzelner Vorstandsmitglieder sowie zu Beschlüssen über die Änderung der Satzung oder die Auflösung des Vereins bedarf es einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen.

Schlussbestimmung

Die Satzung wurde in dieser Form am 26. November 2015 im Rahmen einer Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen. Sie ersetzt die alte Fassung vom 06. Juni 2001, wobei eine Präzisierung der Bestimmungen des §3 vorgenommen wurde, welche die Verwendung des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung des Vereins regeln. Dabei wurde Wert darauf gelegt, dass in diesem Falle konkrete Projekte für jene Institutionen auszuwählen sind, die der Zielsetzung des Geschichtsvereins entsprechen. Das schließt eine andersgeartete Verwendung („gegenseitige Deckungsfähigkeit“) seitens der Stadt Hofheim aus.

Hofheim am Taunus, den 26. November 2015